"Ich sterbe aber die Erinnerung lebt"
Am 29. Juni 2007 bei K I M

Die Lesung aus "Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt" von Henning Mankell war sehr gut besucht, was uns insbesondere deswegen gefreut hat, weil die Auseinandersetzung mit dem Thema "Aids, Afrika" einen sehr großen Anklang gefunden hat. Die Vortragenden vom Jungen Theater (Agnes Giese, Daniela Urban und Peter Hilton Fliegel) haben das bewegende Thema mit großer Feinfühligkeit vorgetragen. Es gab viel und anhaltenden Beifall.

Der Versuch Sensibilisierung für ein derartiges soziales Thema über kulturelle Aktivitäten zu erreichen, ist anscheinend gelungen. Es ist deswegen geplant im KIM am 7. November eine Vortragsreihe über das Simbabwe-Netzwerkprojekt zu veranstalten.

Im Vorfeld der Lesung gab es eine wunderschöne Begebenheit: Daniela Urban, die für die Theaterpädagogik und die "Minis", die 5 bis 11 Jährigen im Jungen Theater zuständig ist, war bei den Proben zu dem Stück "Emil und die Detektive" mußte diese aber vorzeitig verlassen, weil sie selber zur Probe für die Mankell Lesung mußte. Neugierig wie die "Minis" sind, fragten sie Frau Urban was das für eine Lesung sei. Frau Urban erklärte ihnen, daß es um die Kinder aidskarnker Eltern ginge und die "Memory Books", die diese für ihre Kinder verfassen. Als sie erfuhren, daß der Eintritt für diese "Memory Books" gespendet wird, wollten die Kinder, daß die Einnahmen einer ihrer Vorstellungen (Emil und die Detektive) auch gespendet wird. Dem Wunsch der Kinder wurde entsprochen. Die Vorstellung war ausverkauft!!

Für mich ist dies ein Zeichen von Menschlichkeit. Es ist schön und wichtig , diese weiter in den Kinderherzen zu halten und zu entwickeln. Die Theaterpädagogik des Jungen Theaters ist hier ein guter Weg.

Wolfgang Eggerichs Tel. 0551/50673-15, e-mail: w.eggerichs@neue-arbeit-brockensammlung.de


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Frau Begander vom Aktionsbündnis gegen Aids
erläutert den Hintergrund der Aktion "Memory Books"

 

Peter Hilton Fliegel, Agnes Giese
und Daniela Urban